Wie funktioniert Zeitarbeit?

Für den Arbeitnehmer kann es ein Ausweg aus der Arbeitslosigkeit sein, für Mütter oder Väter nach der Babypause ein Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Man geht einer geregelten Aufgabe nach, bekommt einen Lohn, ist sozial abgesichert, zahlt wieder Rentenbeiträge und ist nicht mehr von staatlichen Einrichtungen abhängig. Dies kann das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität natürlich enorm steigern. Beim Arbeitsmodell Zeitarbeit ist der Arbeitnehmer bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt, die ihn an Betriebe ausleiht. Zeitarbeit ist also ein festes Arbeitsverhältnis, bei dem die Einsatzstellen wechseln.

Wer ist mein Arbeitgeber?

Arbeitgeber des Zeitarbeitnehmers ist das Zeitarbeitsunternehmen, denn der Arbeitsvertrag wird zwischen diesen beiden geschlossen. Das Zeitarbeitsunternehmen bezahlt auch den Lohn, Urlaub und Krankheitstage des Leiharbeitnehmers.

Wie funktioniert der Verleih?

Das Zeitarbeitsunternehmen regelt insbesondere die Einsätze des Leiharbeitnehmers bei den verschiedenen Betrieben. Die Einarbeitung und Einweisung am neuen Arbeitsplatz übernimmt der entleihende Betrieb.

Wie steht es um die soziale Absicherung?

Wer einen Arbeitsvertrag mit einem Zeitarbeitsunternehmen abgeschlossen hat, befindet sich in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Damit ist er - wie alle anderen Arbeitnehmer auch - voll sozial abgesichert. Zeitarbeitsunternehmen sind verpflichtet, den Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungen, sprich Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung, abzuführen. Dadurch, dass die Arbeitnehmerüberlassung erlaubnispflichtig ist, wird die Einhaltung dieser Verpflichtung bei Leiharbeitsunternehmen besonders überwacht.

Konkret bedeutet das, dass die gesetzlichen arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften ebenso für einen Zeitarbeiter gelten.

Werden Überstunden bezahlt?

Überstunden werden bezahlt oder man erhält dafür Freizeitausgleich. Die genaue Regelung finden Sie im Tarifvertrag.

Besteht die Chance, von der Einsatzfirma übernommen zu werden?

Diese Chance besteht auf jeden Fall. Dadurch wird die Zeitarbeit zu einer Möglichkeit, eine direkte Anstellung im Betrieb zu bekommen. Eine Festanstellung im Einsatzbetrieb kann aber erst nach Ablauf des Leiharbeitsverhältnisses oder nach Kündigung des Arbeitsvertrags mit dem Zeitarbeitsunternehmen angenommen werden.

Von wem bekomme ich ein Arbeitszeugnis?

Das Arbeitszeugnis stellt der Arbeitgeber aus, also das Zeitarbeitsunternehmen. Der entleihende Betrieb ist jedoch verpflichtet, Auskünfte über die Arbeitsleistung des Zeitarbeiters zu machen.

Kunden: Bedarfsgerechter Abruf von Mitarbeitern

Unsere Kunden sind Unternehmen, die für eine bestimmte Zeit Mitarbeiter mit spezifischen Qualifikationen benötigen. Die Zusammenarbeit wird vertraglich zwischen ISB Personalleasing und dem Kunden geregelt. Der Kunde übernimmt somit das Weisungsrecht für die Zeitarbeitskraft. Das Direktionsrecht verbleibt bei dem Arbeitgeber in diesem Fall ISB Personalleasing.

Seriöser Arbeitgeber

Endet der Einsatz im Kundenunternehmen, sorgt ISB Personalleasing dafür, dass die Zeitarbeitskraft einen Folgeeinsatz in einem anderen Kundenunternehmen erhält. Denn das Arbeitsverhältnis besteht auch bei Einsatzende in einem Kundenbetrieb fort. Im Falle eines vorübergehenden Nichteinsatzes trägt ISB Personalleasing als Ihr Arbeitgeber das Beschäftigungsrisiko, d.h. auch diese Zeiten werden vergütet.

   
© ISB Personalleasing e.K.